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Niemand ist eine Insel | Wem die Stunde schlägt

„Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes. Wenn eine Scholle ins Meer gespült wird, wird Europa weniger, genauso als wenn’s eine Landzunge wäre, oder ein Landgut deines Freundes oder dein eigenes. Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn ich bin Teil der Menschheit; und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; sie schlägt dir selbst.“ (John Donne, Meditation XVII)

„Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes. Wenn eine Scholle ins Meer gespült wird, wird Europa weniger, genauso als wenn’s eine Landzunge wäre, oder ein Landgut deines Freundes oder dein eigenes. Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn ich bin Teil der Menschheit; und darum verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; sie schlägt dir selbst.“ (John Donne, Meditation XVII)

Zwei Wendungen aus dem Werk John Donnes fanden Eingang in die Populärkultur, nämlich das sprichwörtliche „Niemand ist eine Insel“, das Thomas Merton und Johannes Mario Simmel als Buchtitel wählten, und „Wem die Stunde schlägt“ als Titel eines Romans von Ernest Hemingway. Beide stammen aus demselben Absatz in Meditation XVII:

Arbeite, als ob du das Geld nicht brauchen würdest. Tanze, als ob dir niemand zusehen würde, und liebe

Arbeite, als ob du das Geld nicht brauchen würdest. Tanze, als ob dir niemand zusehen würde, und liebe, als ob du nie zuvor verletzt worden wärst. Mark Twain

Arbeite, als ob du das Geld nicht brauchen würdest. Tanze, als ob dir niemand zusehen würde, und liebe, als ob du nie zuvor verletzt worden wärst.
Mark Twain

Arbeite, als ob du das Geld nicht brauchen würdest. Tanze, als ob dir niemand zusehen würde, und liebe, als ob du nie zuvor verletzt worden wärst.

(Mark Twain)

Was wir an Weihnachten feiern, ist alles andere als eine Idylle

Was wir an Weihnachten feiern, ist alles andere als eine Idylle. Die Krippe, die wir längst in unsere warmen Stuben geholt haben, stand bekanntlich im Stall. Niemand war da, der der schwangeren Frau und dem jungen Mann aus Nazareth in Galiläa menschenwürdige Bleibe zu geben bereit war. Kaum war das Kind zur Welt gekommen, mußte die junge Familie fliehen, weil Herodes, der machtbesessene Herrscher, dem Kind Jesus nach dem Leben trachtete. Flüchtlinge waren sie, politisch Verfolgte, Asylsuchende.
(Walter Kasper)